Steckbrief

 

Name

Erika Essl

 

Alter

Ich befinde mich auf dem Höhepunkt meiner Leistungskurve

 

Mein Lieblingsstück

Der Butler und die Elfe, zumindest bisweilen

 

 

Wie bin ich zur Theatergruppe Siemens Erlangen gekommen und warum bin ich geblieben?

Puh, um diese Frage zu beantworten muss ich, glaube ich, etwas weiter ausholen. Man muss wissen, ich bin im Empfangsdienst und Objektschutz bei Siemens beschäftigt, was dazu führte das ich irgendwann mal dazu verdonnert wurde einer Aufführung der Siemens Theatergruppe als 'Sicherheitsorgan' beizuwohnen. Das Stück 'Der Raub der Sabinerinnen' sprach mich zwar eher mäßig an, brachte mich aber auf den Gedanken, dass ich auch mal wieder Theater spielen könnte, doch daraus wurde erst einmal, im Zuge meiner Ausbildung, nichts.

 

Im Jahr darauf meldete ich mich dann freiwillig zur Bewachung der Aufführung und es hat sich gelohnt, Teile aus dem Stück 'Der Butler und die Elfe' sind immer noch Insiderwitze zwischen mir und meinen Freundinnen.

 

Dann - das dritte Jahr in Folge - meldete ich mich für gleich zwei der Aufführungen zur Bewachung und selbst beim zweiten Mal fand ich 'Der nackte Wahnsinn' noch ziemlich lustig.

 

Und irgendwo musste ich dann Sabine Schmidt aufgefallen sein, denn kurz darauf rief Reinhold Bräuer meine Kollegin, die mit mir den Einlass kontrolliert hatte, an um nach mir zu fragen. Nur leider war besagte Kollegin normalerweise an einem anderen Standort tätig, also rief diese Kollegin bei meinem Standort an, allerdings war ich zu der Zeit nicht im Dienst, so dass die Nachricht, ich solle mich mit Reinhold in Verbindung setzen, erst einmal meinen Freund erreichte, der mir dann sagte 'Du sollst einen Herrn Bräuer anrufen'. Mein erster Gedanke war 'Hä? Wen?' Bis ich dann über besagte Kollegin heraus bekam, dass es ums Theater ging und schwuppsdiwupps war ich zu einer Probe eingeladen.

Warum ich geblieben bin, ist eindeutig: Die Theaterkollegen sind einfach liebenswert, das Proben mit ihnen macht Spaß und ich bin wirklich noch aus keiner Probe raus, bei der nicht viel gelacht wurde. Die Chemie stimmt einfach.

 

Meine schauspielerische „Karriere“…

...begann schon recht früh, mit Krippenspiel und St. Martinsumzügen im Kindergarten und der Grundschule. In der 7. Klasse brachte mich eine Mitschülerin dazu bei der Theatergruppe der Realschule Herzogenaurach mitzuwirken. 4 Jahre, 4 Stücke voller Spaß, Tollerei und Lampenfieber (das bei keiner Aufführung fehlen durfte) in denen ich einen U-Bahn Kontrolleur, Ex-Freund (Linie 1), eine alte Dame, einen Polizisten (Böse Mädchen), den Gangster Chicago Paulchen (0013 und der Denker) und einen Schachprofi (Hotel Porminent) spielte, endeten leider als ich ins Berufsleben geschmissen wurde und in Ermangelung einer Theatergruppe gezwungen war, zu pausieren, was sich im Jahr 2013 durch die Siemens Theatergruppe änderte :)

 

Warum spiele ich Theater?

Der Grund warum ich spiele ist genau so simpel wie banal: Es macht mir einfach Spaß. Es macht Spaß die Rolle, die man spielt, zu erforschen, dem Charakter ein Gesicht zu geben und ihm Leben einzuhauchen. Ich spiele für mein Leben gern andere Rollen und schlüpfe in das Leben eines anderen um auch mal die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder Dinge zu tun/sagen die ich mich niemals zu tun/sagen trauen würde.