Steckbrief

 

Name

Reinhold Bräuer

 

Alter

Ein guter Jahrgang.

 

Mein Lieblingsstück

Bunbury oder ERNST sein ist alles.

Wie bin ich zur Theatergruppe Siemens Erlangen gekommen und warum bin ich geblieben?

Die Bühne bzw. die Schauspielerei war schon immer meine Leidenschaft. Aber wie es halt so ist im Leben mit den Leidenschaften, sie entfernen sich zunächst und gehen andere Wege. Du denkst dir dann irgendwann, schön wäre es gewesen, aber es bleibt halt ein Traum. Nichts da...

Denn, unverhofft, trifft sie dich wieder deine Leidenschaft. Der Wink kam dann 2002 in Form eines Aushanges in der Siemens Kantine. Man suchte Mitspieler in der Theatergruppe Siemens. Das wär’s doch, dachte ich mir. Ehe ich mich versah, stand ich unter der Leitung der damaligen Regisseurin auf den Brettern im Redoutensaal Erlangen – als Galeriediener in „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht“ von Ephraim Kishon. Von da an hat sie mich nicht mehr losgelassen, meine Leidenschaft.

 

Meine schauspielerische „Karriere“…

Mit Kishon und seiner Satire „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht“ begann es 2002.

Als Meier zwo in „Das Streichquartett“ hatte ich 2003 die Chance bei der Familienfeier meines Chefs mal so richtig abzurocken.

Weiter ging’s dann 2004 mit „Immer Ärger mit den Alten“ hier war ich der versnobte Zeitungsfritze. In “Pension Schöller“ 2006 habe ich als Löwenbändiger und Weltenbummler Bernhardy die Villa Klaproth aufgemischt.

Nach einer Pause schlüpfte ich dann 2009 in „Bunbury“ in die Rolle des Algernon Moncrieff, der dachte „Ernst“ sein sei alles.

Als Dr. Sanderson den ich 2010 in „Mein Freund Harvey“ spielte, hieß es ärztliche Erfolge als auch Misserfolge zu durchleben. Mit riesigem Spaß.

Beim „Raub der Sabinerinnen“ lernte das Publikum in mir den „Kavalier und Schwerenöter Karlchen Gross“ kennen.

 

Warum spiele ich Theater?

Weil ich es liebe, in andere Figuren zu schlüpfen. Und es mich freut, wenn sich Menschen für eine kurze Zeit in eine Geschichte entführen lassen in der sie sich vielleicht selbst erleben. Wenn sie dann den Alltag vergessen und zufrieden nach Hause gehen.