Steckbrief

 

Name

Renate Wenz

 

Alter

geb. am 24.5.1944 in München, und damit das älteste noch aktive Mitglied der Theatergruppe.

 

Mein Lieblingsstück

Shakespeares „Sommernachtstraum“ - weil jede Rolle so köstlich einzigartig ist, allen voran

der Puck und die Handwerker.

 

Wie bin ich zur Theatergruppe Siemens Erlangen gekommen und warum bin ich geblieben?

Ab 1960 war ich fast jeden Tag auf dem Sportplatz oder in der Halle (in der Turn-Gruppe vom unvergesslichen Egon von Stephani). Dort hatte ich bald Kontakt zur Theatergruppe, und bin in die Jugendtheatergruppe eingetreten. Unser Regisseur Hanswalter Gossmann studierte mit uns jedes Jahr etwas ein, was wir dann auf der Weihnachtsfeier für die Siemens-Azubis vorgetragen haben. Danach ging es bei den „Erwachsenen“ weiter. Seit 1978 bin ich zusätzlich noch als Schriftführerin im Vorstand der Theatergruppe.

Jede Woche freue ich mich auf die Probenabende. Es macht einfach viel Spaß mit Regisseur/in und den Mitspielern die einzelnen Figuren zu erarbeiten und dabei Spaß zu haben, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Sehr wichtig ist für mich, daß sich alle gut verstehen und zusammenhalten, ähnlich wie in einer Familie.

 

Meine schauspielerische „Karriere“

Alles habe ich schon gespielt: Liebhaberin, leichtes Mädchen, Dienerin, Diebin und Mörderin.

Meine liebsten Rollen waren im Shakespeares „Sommernachtstraum“ die Hermia, die Gräfin in „Ein toller Tag oder Figaros Hochzeit“, in „Tartuffe“ von Moliére das Kammermädchen Dorine, die Mörderin in „Scherz beiseite“ von Agatha Christie, in „Arsen und Spitzenhäubchen“ eine der schrulligen, mordenden Schwestern.

 

Warum spiele ich Theater?

Schon als kleines Kind habe ich sehr gerne Gedichte auswendig gelernt und vorgetragen, und bei vielen Schulaufführungen mitgemacht.

Viele schöne und vielseitige Rollen (über 30) durfte ich spielen. Denn gerade das macht viel Freude, jedes Jahr in eine neue Rolle schlüpfen zu können. Wenn dann bei den Aufführungen geklatscht wird ist das der schönste Lohn für die viele Arbeit.