Steckbrief

 

 

Name

 

Sophia Veronica Hjejle Meiners

 

 

Alter

 

Sweet sixteen – ja, ich weiß, man glaubt es kaum. Aber mein Motto ist: Klein aber fein!

 

 

Mein Lieblingsstück

 

Mir gefallen viele Stücke sehr gut allerdings bin ich ein großer Fan von „Viel Lärm um Nichts“ von Shakespeare, da das mein erstes richtiges Stück war.

 

Meine schauspielerische „Karriere“...

 

Also, ich gehe auf eine Waldorfschule (bevor jemand fragt: ja, ich kann tatsächlich meinen Namen tanzen und ja, euren auch und ich bin stolz drauf!). Der Lehrplan der Waldorfschule sieht vor, dass man in der 8. Klasse gemeinsam mit dem Rest der Klasse ein Theaterstück aussucht und auf die Beine stellt. Wir haben in meiner Klasse damals eben „Viel Lärm um Nichts“ von Shakespeare gespielt. Ich durfte damals den Text umschreiben bzw. das Stück kürzen, habe mein eigenes Kostüm genäht und die Bühne mit gestaltet und schließlich bekam ich auch die Hauptrolle des Stücks und durfte trotz meiner kleinen Körpergröße den männlichen Hauptcharakter Benedikt spielen. Es war eine große Ehre und ein voller Erfolg und ich habe mich absolut in das Schauspielen verliebt!

 

 

 

Warum spiele ich Theater?

 

Ich kann nicht erklären was mit mir passiert wenn ich spiele. Ich weiß es selbst nicht genau... Irgendwie macht es in mir „klick“ und dann tauche ich für kurze Zeit völlig ein in eine andere Person, eine andere Geschichte, eine andere Welt.

 

Das Spielen erfüllt mich mit unheimlich viel Freude und macht mir großen Spaß! Ich hoffe, dass ich noch lange weiterspielen kann und darf!

 

 

 

Wie bin ich zur Theatergruppe Siemens Erlangen gekommen und warum bin ich geblieben?

 

Tja.... wie kam ich zur Theatergruppe?... Lustiger Weise war zu Anfang gar nicht an der Theatergruppe interessiert. Ehrlich gesagt lag das wohl daran, dass ich nicht mal wusste, dass es eine Siemens Theatergruppe gibt. Aber ich fechte seit einigen Jahren im Siemens Fechtverein. Und eines Tagen während des Trainings kam eine Frau mit einer gigantischen grauen Löwen-Locken-Mähne und ein blonder Typ herein. Ich beobachtete aus der Ferne wie die beiden Neuankömmlinge mit meinen Trainern sprachen und schnappte die Worte „Bühnenfechten“ und „Theater“ auf. Da war mein Interesse geweckt. Ich hatte schon länger Ausschau nach einer Theatergruppe gehalten und deswegen ging ich noch am selben Abend zu der Frau mit der Löwen-Locken-Mähne und sprach sie an. Die Frau entpuppte sich als Sabine Schmidt, der Regisseurin der Gruppe und ihr blonder Begleiter als Klaus Liegener, ihr Assistent. Mir wurde er allerdings als Hamlet vorgestellt, weshalb er bei mir, in all meinen Erzählungen zu hause und in meinem Bekanntenkreis, bis heute noch Hamlet genannt wird. ;)

 

Zurück zum eigentlichen Thema: Nachdem ich Sabine angesprochen hatte, schien sie ganz begeistert von meinem Interesse. Sie war unglaublich freundlich und herzlich mir gegenüber, obwohl ich vom Sport vermutlich total ekelig verschwitzt war und ein hochrotes Gesicht hatte. Ich fühlte mich vom ersten Moment an total wohl bei ihr.

 

Angefeuert durch das positive Erlebnis besuchte ich die Theatergruppe gleich bei der nächsten Probe und musste feststellen, dass Sabine kein Einzelfall war. Ich wurde von der ganzen Gruppe mit offenen Armen und unglaublich herzlich empfangen. Alle waren richtig nett und ich wurde ohne weiteres angenommen und in die Gemeinschaft integriert. So bekam ich den Job der Souffleuse während des Stückes Hamlet und hatte jede Menge Spaß dabei...

 

Warum ich geblieben bin ist nicht schwer zu beantworten. Wie schon gesagt, die Menschen in dieser Gruppe sind die herzlichsten und nettesten Leute überhaupt! Obwohl ich deutlich jünger bin als der Rest, habe ich das Gefühl immer willkommen und akzeptiert zu sein.

 

Mal direkt an euch Leute: bei euch kann ich einfach ich selbst sein, das kann ich leider nicht immer und überall sonst. Ihr gebt mir eine Pause von meinem Schulalltag und ihr tut mir schlicht weg gut. Ihr alle. Ich danke euch, dass ich dabei sein und zu euch gehören darf und bin unglaublich froh, dass ich euch bzw. ihr mich gefunden habt. Ihr seid einfach die Besten!